Tourismusverein ''Brüssower Land'' e.V.
Prenzlauer Str. 6
17326 Brüssow

 

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Brüssow


Stadt Brüssow - Ortsteil der Gemeinde Stadt Brüssow

 

Aktuelle Einwohnerzahl (Hauptwohnung) Stand 01.01.2018:    953

 

Brüssow liegt am Ostrand des sogenannten Brüssower Schildes, einer kuppigen zum Teil recht bewegten Grundmoränenlandschaft mit fruchtbaren schweren Böden zwischen Uecker- und Randowtal. In Brüssow hat sich das Handwerk stark entwickelt. Wir finden Friseure, Rundfunk- und Fernsehmechaniker, Elektroinstallation, Tischlerei sowie Klein- und Kleinstunternehmen mit deren Dienstleistungs-, Handels- und Landwirtschaftsbereichen. Die Gemeinde Stadt Brüssow hat mit ihren Orts- und Gemeindeteilen 2.315 Einwohner und ist seit 1992 Sitz des Amtes Brüssow. In einem Buch von Daniel Cramer aus dem Jahre 1628 wurde berichtet, dass Brüssow bereits 1190 neben Anklam, Penkun, Freienwalde, Grimme und Pasewalk erbaut wurde. Um diese Zeit mag in Brüssow auch eine Befestigung angelegt worden sein, in der Mitte zwischen Prenzlau und Stettin gelegen, und von der Lage sehr günstig. Diese damalige Befestigung muss dort gelegen haben, wo sich heute eine Erhebung mit Turmresten befindet. Nachdem man Prenzlau gegründet hatte, überließ man das Anlegen der Stadt Brüssow einem der Lehnsherren des brandenburgischen Markgrafen, dem Ritter Heinrich von Stegelitz. Der Ritter Heinrich von Stegelitz erschien im Gefolge des Markgrafen Johann in der Uckermark und gründete die Stadt Brüssow. In der Urkunde vom 10. Januar 1259 wurden dem Ritter Heinrich von Stegelitz alle Rechte und damit die Grundherrschaft nebst der Gerichtsbarkeit über das gesamte Stadtgebiet von Brüssow überlassen. Wann die Familie der Stegelitz ihre Herrschaft in Brüssow beendete, ist nicht genau bekannt. In einer Urkunde vom Jahre 1449 wird bereits die Familie Ramin als Lehnsherr von Brüssow erwähnt. Unter den Ramins fällt Brüssow auch wieder unter brandenburgische Herrschaft. Seit Mitte des 18. Jahrhunderts war das Gut im Besitz des preußischen Staates und zuletzt Erbhof des Generalfeldmarschalls August von Mackensen. Die Narben des II. Weltkrieges sind nie ganz verblasst. Infolge der Kampfhandlungen wurde 1945 die Bebauung des Marktes zerstört und nicht wieder aufgebaut. Mit der Verwaltungsreform in der DDR 1952 kam Brüssow zum vorpommerschen Kreis Pasewalk und gehört seit dem 01. August 1992, nach dem Willen der meisten Bürger, wieder zum Land Brandenburg. Das Gebiet von Brüssow war nicht erst seit der Stadtgründung von 1259 besiedelt. Wann sich in unserem Raum Menschen niederließen, lässt sich heute nicht genau bestimmen. Fest steht aber, dass um die Wende von der mittleren zur jüngeren Steinzeit, das heißt etwa 6000 Jahre vor Beginn der Zeitrechnung, unser Raum besiedelt war. Warum gerade Brüssow von den deutschen Einwanderern in Anbau genommen wurde, lässt sich vielleicht im folgenden erklären. Dr. E. Schwartz schrieb dazu: Aus der Urkunde von 1237 wissen wir, dass von Stettin nach Prenzlau eine königliche Straße verlief, eine „via regia“. Diese Straße muss über Brüssow gelaufen sein, denn dieser Wegezug stellt sich nach den geographischen Verhältnissen als die gegebene Verbindungslinie zwischen der Mündung der Oder in das Haff und der Nordspitze des Uckersees dar, wo die Verkehrslinien durch die Uckermark ihren natürlichen Schnittpunkt fanden. An derartigen wichtigen Straßen wurden in gewissen Abständen Befestigungen errichtet, von denen aus der Straßenfriede geschützt wurde. Eine solche Befestigung mag nun auch um 1190 in Brüssow angelegt worden sein. Diese Befestigung muss auf dem Hügel neben dem ehemaligen Gutshaus gelegen haben. Bei Grabungen auf diesem Hügel stieß man in den siebziger Jahren auf altes Mauerwerk eines Turmes.

Am 31.12.2001 schloss sich die ehemals selbstständige Stadt Brüssow mit ihren Gemeindeteilen und anderen Gemeinden zur neuen Gemeinde Stadt Brüssow zusammen und ist seit dem ein Ortsteil von Brüssow.

 

Blick vom zukünftigen Aussichtsturm

 

Badeanstalt

 

Anmeldung Campingplatz und Mehrzweckgebäude

 

Freilichtbühne Brüssow

 

Kleiner Brüssower See

 

Bildhauer Volkmaar Hasse

 

 

 

 

 


Veranstaltungen


19.12.​2019
18:00 Uhr
Lebendiger Adventskalender im Kulturhaus Kino Brüssow
Lebendiger Adventskalender am Donnerstag 19.12. ab 18 Uhr im Kulturhaus Kino Brüssow und ... [mehr]
 
18.01.​2020
16:00 Uhr
8. Brüssower Weihnachtsbaumverbrennung
Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger, wir möchten Sie bitten, Ihre Bäume für diese ... [mehr]
 

Fotoalben



Aktuelle Meldungen

25 Jahre Städtepartnerschaft Brüssow - Salzkotten

(27.07.2018)

Am Vorabend des diesjährigen Brüssower Parkfestes fand am 27.07.2018 in der Gaststätte „Schützenhaus“ eine Festveranstaltung aus Anlass des 25-jährigen Bestehens der Städtepartnerschaft Brüssow – Salzkotten statt. Aus diesem Grunde waren eine kleine Delegation von 13 Gästen aus der Kernstadt und 8 Kameraden der Ortsfeuerwehr Salzkotten-Verne mit dem Bürgermeister Ulrich Berger an der Spitze angereist. Mit dabei war auch der stellvertretende Bürgermeister Ludwig Bewermeier, der ehemalige Hauptamtsleiter Norbert Schulte, die Vorsitzende des Partnerschaftskomitees Salzkottens Reinhild Schröder sowie der Ortswehrführer Matthias Abt und der ehemalige Ortswehrführer Walter Wester der FFW-Verne.

Auf Brüssower Seite waren unter anderem zugegen Bürgermeister Michael Rakow, die Amtsdirektorin Annett Hartwig, die ehemaligen Bürgermeister Klaus Wellmann und Gisela Müllenhagen, der ehemalige Amtsdirektor Detlef Neumann sowie Vorsitzende bzw. Vorstandsmitglieder der Brüssower Vereine, Pastor Matthias Gienke, die Schulleiterin Frau Elvira Siegmund und Kammeraden der FFW um Lothar Sprötge und Ronald Hanisch.

Die Festveranstaltung wurde umrahmt von den Jagdhornbläsern „Randowtal“ und den Funken des Brüssower Karnevalsklub. Gisela Müllenhagen führte durch das Programm. Die Bürgermeister Michael Rakow und Ulrich Berger hoben in ihren Reden vor allem die vielfältigen Verbindungen und Freundschaften von Bürgern und Vereinen beider Städte hervor. Grußworte überbrachten Klaus Wellmann, Amtsdirektorin Annett Hartwig, Reinhild Schröder und Pastor Matthias Gienke. Es wurde auch eine Grußbotschaft des ehemaligen Salzkottener und jetzigen Paderborner Bürgermeisters Michael Dreyer verlesen.

In der Bild-Präsentation „25 Jahre lebendige Partnerschaft“, zusammengestellt von M. Rakow, G. Müllenhagen und D. Neumann, konnten von letzterem mit Unterstützung von Pastor Gienke viele Höhepunkte in Erinnerung gerufen werden.

 

Hier einige Ausschnitte:

Der erste Bürgermeister nach der Wende Klaus Wellmann suchte eine kommunale Verbindung zu den alten Bundesländern. Nach einem Besuch im SPD – Ortsverein Verne nahm er Kontakt zum Salzkottener Bürgermeister Conny Rump (CDU) auf. Beide Bürgermeister fanden sich sympathisch und nach weiteren Besuchen beschlossen auf ihre Initiative der Stadtrat Salzkotten und die Stadtverordnetenversammlung Partnerschaftsverträge. Diese wurden am 4.11.1992 in Salzkotten und am 16.09.1993 in Brüssow feierlich unterzeichnet. Unterzeichner waren auf Salzkottener Seite Conny Rump damals noch ehrenamtlicher Bürgermeister und Stadtdirektor Helmut Pothast. Für Brüssow unterzeichneten Klaus Wellmann und Amtsdirektor Detlef Neumann.

 

 

In den folgenden Jahren gab es mehrere Kontakte der Verwaltungen, z.B. 1996 zur Einweihung des Pflegeheimes in Brüssow und 1998 zur 750-Jahrfeier in Salzkotten.

 

Die Brüssower Freiwillige Feuerwehr knüpfte enge Freundschaften zum Löschzug Verne, z.B. bei der Übergab eines TLF Kamas in Verne oder bei einem Besuch der Verner anlässlich der 100 Jahrfeier der Brüssower Wehr 1996.

 

2005 fuhr ein Reisebus mit Brüssower Bürgern nach Salzkotten. Die Brüssower Singegemeinschaft hatte freundschaftliche Kontakte mit der Salzkottener Singgemeinschaft geknüpft. Nach der Eintragung aller Anwesenden in das Goldene Buch der Stadt, wurde als besonderer Höhepunkt und Freundschaftsbeweis in einem neuen Wohngebiet der Stadt die „Brüssower Straße“ durch die damaligen Bürgermeister Gisela Müllenhagen und Michael Dreyer eingeweiht.

 

 

Ebenfalls mit einem großen Reisebus kamen im Juli 2009 Salzkottener Bürger zur Teilnahme an der 750-Jahrfeier in Brüssow an. Im Festumzug hatten die Stadt Salzkotten und die Feuerwehr Verne jeweils einen eigenen Programmpunkt. Nach dem Umzug wurde von den Saltzkottenern ein Partnerschaftsstein, der heute auf dem Brüssower Markt steht, übergeben.

 

 

Auch der Brüssower Karnevalsklub und der Salzkottener Karnevalsverein nahmen Freundschaftliche Verbindung auf. So nahmen die Brüssower an einem Büttenabend teil. Ein Gegenbesuch der Salzkottener Karnevalisten fand zum 50. Geburtstag des BKK 2013 statt.

 

Wiederrum mit einem vollen Reisebus fuhren im September 2013 Brüssower zum 20-jährigen Partnerschaftsjubiläum nach Salzkotten. Auf einem festlichen Partnerschaftsabend in der Sälzerhalle wurde eine Freundschaftsurkunde unterzeichnet und eine von Heribert Richter aufgebaute rote „Schwalbe“ den Bürgermeistern M. Dreyer übergeben. Diese hat nun einen Ehrenplatz im Vorraum des Salzkottener Rathauses.

 

 

Nachdem mehrere Besuche zum Martinimarkt in Salzkotten stattfanden, so auch 2014, kam eine Delegation um Familie Schröder 2015 zum Brüssower Weihnachtsmarkt. Hier verkauften sie an einem Stand mit großem Erfolg Glühbier.

 

 

2016 nahmen am Festumzug anlässlich des 120-jährigen Bestehens der Brüssower Feuerwehr auch Kameraden aus Salzkotten-Verne teil.

 

Im Rahmen der Festveranstaltung am 27. Juli 2018 wurde von den Bürgermeistern Ulrich Berger, Salzkotten und Michael Rakow, Brüssow feierlich eine Jubiläumsurkunde mit folgendem Text unterzeichnet:

„Vor über 25 Jahren einmal angeschoben, lebt eine Partnerschaft vom Engagement der Bürger beider Städte. Ihr Einsatz, ihr Interesse ist das tragende Element. Die Kontakte von Kommune zu Kommune, von Verein zu Verein, von Mensch zu Mensch sind es letztlich, die die Städtepartnerschaft erfolgreich machen. Im Jubiläumsjahr wünschen wir, dass sich die Freundschaft zwischen Brüssow und Salzkotten auch in Zukunft weiter vertiefen möge.“

Diesen Wünschen schließe ich mich von ganzem Herzen an.

 

Detlef Neumann

 

Foto zur Meldung: 25 Jahre Städtepartnerschaft Brüssow - Salzkotten
Foto: 25 Jahre Städtepartnerschaft Brüssow - Salzkotten

20-jähriges Bestehen der Städtepartnerschaft und Sälzerfest in Salzkotten

(28.03.2013)

Gleichzeitig feierten Salzkottener und Brüssower am Wochenende vom 22.März bis 24.März 2013 das 20-jährige Bestehen der Städtepartnerschaft und das Sälzerfest in der nordrheinwestfälischen Stadt Salzkotten. Fast 50 Brüssower Gäste waren angereist und wurden im Sitzungssaal des Rathauses durch den Bürgermeister Michael Dreier empfangen. Wie so oft fanden sie herzliche Aufnahme bei Gastfamilien.

Nach einem Imbiss im Ackerbürgerhaus fiel der Startschuss  zu  einem Nachtwächterrundgang mit Beate von Sobbe. Die Brüssower lernten bei einem kurzen Rundgang durch die Stadt unter anderem die Pfarrkirche St. Johannes und das Ackerbürgerhaus näher kennen. Beim westfälischen Abend im Ackerbürgerhaus hatten danach alle die Möglichkeit, sich von den eisigen Temperaturen im Freien aufzuwärmen.

Am Samstag war das Ereignis des Tages die Besichtigung der Privat – Brauerei Strate in Detmold. Die drei Damen der Brauerei, konnten laut Wahl der Bierexperten Deutschlands mit dem „Detmolder Thusnelda“ den Titel“ Bier des Jahres 2013“ erwerben und ließen es uns als Gäste natürlich verkosten. Bevor es weiterging, kam für die Delegation eine Haxe auf den Tisch.

Die Besichtigung des Fürstlichen Residenzschlosses Detmold stand als nächster  Punkt auf der Tagesordnung. Bis auf die privat genutzten Räume der Fürstenfamilie konnte dieses bei einer Führung besichtigt werden. Besonderen Eindruck hinterließen der Rote Salon, der Ahnensaal, Elisabethsaal, sowie das Jagd- und Königszimmer.

Da es bei diesem Salzkottenbesuch viele Brüssower gab, die die Partnerstadt selbst noch nicht kannten, war eine Stadtrundfahrt durch Salzkotten genau das Richtige. Ein kurzer Stop an der Brüssower Straße erfolgte, der Partnerschaftskreisel, das Baugeschehen in der Stadt wurden durch den Bürgermeister Michael Dreier erläutert und gezeigt.

Der Partnerschaftsabend  am Samstag in der Schützenstube der Sälzerhalle Salzkottens brachte einige Überraschungen für alle Anwesenden.

Der Begrüßung durch den Salzkottener Bürgermeister Michael Dreier folgten Grußworte des Brüssower Bürgermeisters und Amtskollegen Michael Rakow, des Amtsdirektors Detlef Neumann, von Pfarrer Matthias Gienke und Chormitglied Margit Glowe, bevor Michael Dreier und Michael Rakow als Bürgermeister der Städte, Detlef Neumann als Amtsdirektor und Konrad Rump als Amtsvorgänger von Michael Dreier und Begründer der Städtepartnerschaft  zur Unterzeichnung der Jubiläumsurkunde der Partnerschaft nach 20 Jahren schritten.

Brüssow hatte alles daran gesetzt, für den Bürgermeister Michael Dreier  ein DDR – Kult – Moped „Schwalbe“ zu besorgen und zu  restaurieren, wie er es sich einst gewünscht hatte. „Alle im Rathaus hatten davon gewusst, nur er nicht“, so die Salzkottener Insider. So war es eine besondere Überraschung für ihn. Nach einer „theoretischen Prüfung“, musste dann auch die praktische Fahrprüfung durch ihn bestanden werden.

Gisela Müllenhagen überreichte an Konrad Rump als Mitbegründer der Partnerschaft eine Jubiläumsurkunde, eine Jubiläumstorte tat ihr übriges.

 

Salzkotten aber hatte für diesen Abend die Singgemeinschaft, die Tanzgruppe der Kolpingsfamilie zur Programmgestaltung  mit einbezogen, so dass es ein besonderer Abend für alle wurde. Besonders erfreulich, dass auch die Gastfamilien daran teilhatten.

Am Sonntag, dem 24.März wurde das Sälzerfest mit einem Gottesdienst in der St. Johanneskirche eröffnet.

Unter dem Motto: “Wasser marsch“, sollte die Salinensaison eröffnet werden, doch ließen die Temperaturen nur ein symbolisches Drehen des Wasserrads mit dem Schirmherrn Michael Rakow zu, da es eingefroren war. Vor dem eiskalten Wind flohen Organisatoren und Gäste in die Schützenstube der Sälzerhalle, wo die Bläser sie erwarteten. Verkaufsoffener Sonntag entlang der Langen Straße, Tanzaufführungen, Bücherflohmarkt und viele andere Attraktionen  erfreuten an diesem Tag alle Gäste.

Die Sälzerpfanne aber wurde 2012 zum 10. Sälzerfest zum ersten Mal neben dem Kütfelsen angeheizt, um in die Geschichte der Sälzerstadt einzutauchen. Am Nachmittag hatten sie in der großen Siedepfanne bereits 80 Liter Wasser zu Salz versiedet.. Die fünfstündige Heimreise ließen die Brüssower sich nicht lang werden.

H.R.

20 Jahre Städtepartnerschaft Salzkotten - Brüssow 1993 - 2013

(21.03.2013)

Nach der Wiedervereinigung wurde in Brüssow das Städtische Amt aufgebaut und Klaus Wellmann zum Bürgermeister von Brüssow gewählt.

Er suchte in Nordrhein – Westfahlen eine mittelständische Stadt, die Brüssow beim Aufbau der Verwaltungsstrukturen unterstützen konnte. So wurden bereits 1991 erste Kontakte zur Sälzerstadt hergestellt. Klaus Wellmann informierte sich über den Aufbau der Verwaltung und nahm an den Sitzungen des Hauptausschusses und des Bauausschusses teil. Nach einigen Besuchen der Brüssower in Salzkotten und Salzkottener in Brüssow wurde in den beiden Stadträten die Besiegelung der Städtepartnerschaft beschlossen.

Die Partnerschaftsurkunde wurde am 16. September 1993 in Brüssow und im Rahmen des Martinifestes am 04. November 1993 in Salzkotten durch die Bürgermeister der Städte Conrad Rump und Klaus Wellmann, sowie den Stadtdirektor Helmut Pothast und den Amtsdirektor Detlef Neumann unterzeichnet.

„Die Stadt Salzkotten und die Stadt Brüssow vereinbaren gestützt auf die Grundsätze kommunaler Selbstverwaltung in dem demokratischen und sozialen Rechtsstaat eine freundschaftliche und partnerschaftliche Zusammenarbeit, die dem Wohle der Einwohner beider Städte dienen soll. Die Partnerstädte wollen einen umfassenden Meinungsaustausch zwischen den Mitgliedern des Rates und den Mitarbeitern der Verwaltung in Brüssow und Salzkotten fördern, auf vielfältige Kontakte zwischen den Einwohnern beider Städte und eine enge Zusammenarbeit zwischen bestehenden Vereinen, Verbänden und Einrichtungen gleicher Art oder ähnlicher Zielsetzung hinwirken. Sie wollen das Verständnis füreinander im vereinigten Deutschland stärken und einen Beitrag zu einem guten Miteinander der Menschen in Einigkeit und Recht und Freiheit leisten“. - So der Wortlaut der Urkunde.

Als Nachfolger von Klaus Wellmann und Conrad Rump im Bürgermeisteramt arbeiteten Gisela Müllenhagen (ab 2001) und Michael Dreier (ab 2004) weiter daran, diese Partnerschaft mit Leben zu erfüllen. Amtsdirektor Detlef Neumann setzt sich seit der Vertragsunterzeichnung 1993 bis heute für gute Partnerschaftsverbindungen ein.

Viele Zeichen der sich in diesen 20 Jahren entwickelnden Partnerschaft können aufgezählt und anhand von Bildern nachvollzogen werden. Die Feuerwehr aus Verne und aus Brüssow, die Singegemeinschaften, der Karnevalsverein Brüssow und die Kolpingsfamilie aus Salzkotten wie auch private Personen kamen sich näher. Freundschaften kristallisierten sich heraus.

Brüssower erlebten in Salzkotten die Übergabe der „Brüssower Straße“ im Jahr 2005, die Enthüllung des Brüssow – Wappens auf dem Partnerschaftskreisel 2007. Zu seinem 75-jährigen Bestehen lud der  Löschzug Verne im Jahr 2000. Viele Brüssower nahmen an Martinifesten, an Hederauenfesten und Büttenabenden teil, lernten den Ort, die Menschen und die Umgebung der Stadt kennen.

Salzkottener Bürger nahmen an der Übergabe der Stephanus- Stiftung im Jahr 1996 teil. Vertreter der Feuerwehr Verne waren bei der 100-Jahrfeier der FFW Brüssow 1996 dabei, ebenso wie zum 1-1-2-jährigen Bestehen der Wehr Brüssow im Mai 2008.

Der Amtsnachfolger von Gisela Müllenhagen  als ehrenamtlicher Bürgermeister  wurde in Brüssow Michael Rakow. 2009 empfing er Salzkottener Gäste  zur 750-Jahrfeier der Stadt Brüssow und bezog sie mit in den Festumzug aus diesem Anlass ein. Das Gastgeschenk  der Salzkottener, welches Michael Dreier überreichte – ein Kütfelsen mit den Wappen der beiden Partnerstädte verziert, schmückt heute unser Stadtzentrum.

Im Mai 2012 wurde der Partnerschaftsbesuch einer Salzkottener Delegation genutzt, um mehr über die Firma Enertrag in Dauerthal  dazu erfahren und die Stadt Stettin kennenzulernen.

Am Wochenende vom 22.-24. März 2013 nun richtet Salzkotten die Festlichkeiten aus Anlass des 20-jährigen Bestehens dieser Partnerschaft im Rahmen des Sälzerfestes  aus. 43 Brüssower Bürger werden daran teilnehmen.

Möge die Partnerschaft, welche über 20 Jahre durch die Bürgermeister, den Stadtdirektor Salzkottens und Amtsdirektor Brüssows, wie die Einwohner und Vereine der Städte Salzkotten und Brüssow aufrechterhalten und mit Leben erfüllt wurde, noch viele weitere Jahre Bestand haben. (H.R.)

50. Parkfest in Brüssow vom 31.05.2013 bis 02.06.2013

(21.03.2013)

Zu einer langen Tradition im Brüssower Kulturleben sind die Parkfeste in jedem Jahr geworden.

In diesem Jahr feiern wir ein Jubiläum – 50 Jahre Parkfest.

 

Die Vorbereitungen für die Abendveranstaltungen sind von der Arbeitsgruppe Kultur getroffen worden. Am Sonnabendnachmittag möchten wir eine Ausstellung vorbereiten, die auf die lange Geschichte der Parkfeste mit bekannten Künstlern erinnern soll.

Darum bitten wir Sie, liebe Einwohner von Brüssow und den umliegenden Gemeinden uns zu helfen.  Leider haben wir nicht für alle Parkfeste Fotos oder Zeitungsartikel, um eine chronologische Reihenfolge auf das Programm der Künstler aufzuzeichnen.

Sie können uns helfen mit Fotos, Autogrammkarten, Zeitungsartikel oder Filmaufnahmen, die den Zeitpunkt der Auftritte belegen. Bitte suchen Sie in Ihren Alben nach Erinnerungen aus dieser Zeit.

Wir würden uns freuen, wenn Sie uns das Material zur Verfügung stellen. Es wird registriert und kann gleich wieder zurückgegeben werden.

Melden Sie sich bitte in Brüssow, Haus der Begegnung Zimmer 2, oder telefonisch unter 039742/80700 .

Die Ausstellung am 01. Juni 2013 wird begleitet durch Schlagermusik der Künstler, die in Brüssow ihren Auftritt hatten.

Margit Glowe

Foto zur Meldung: 50. Parkfest in Brüssow vom 31.05.2013 bis 02.06.2013
Foto: 50. Parkfest in Brüssow vom 31.05.2013 bis 02.06.2013

Einladung zum Sälzerfest und zu Feierlichkeiten

(20.02.2013)

Jedes Jahr am Palmsonntag verwandelt sich Salzkottens Innenstadt  zum Sälzerfest in eine autofreie Verkaufs – und Flaniermeile. Spaß, Musik und Kleinkunst locken Besucher aus Nah und Fern an.

 

In diesem Jahr besteht ein besonderer Anlass für Brüssower, an diesem Wochenende, dem 22. bis 24. März, teilzunehmen. Vor nunmehr 20 Jahren am 16. September 1993 wurde zwischen der Stadt Salzkotten in Nordrhein - Westfalen und der Stadt Brüssow in Brandenburg ein Städtepartnerschaftsvertrag geschlossen, den die damaligen Bürgermeister Klaus Wellmann und Konrad Rump unterzeichneten.

 

Seit zwei Jahrzehnten hegen und pflegen Brüssow und Salzkotten ihre Freundschaft. Vielfältige Kontakte zwischen den Einwohnern beider Städte wurden in diesen Jahren geschlossen und auf enge Zusammenarbeit zwischen den bestehenden Vereinen und Verbänden und Einrichtungen ähnlicher Zielsetzung hingewirkt, so wie es in diesem Vertrag vorgesehen war. Viele private Freundschaften kristallisierten sich heraus.

 

Sollten Sie die Partnerstadt Salzkotten noch nicht kennen, so lernen Sie sie kennen -  die Brüssower Straße, den liebevoll gestalteten Salzkottener Verkehrskreisel mit dem Brüssower Stadtwappen, das Gradierwerk, die wunderschöne Innenstadt. Besuchen Sie die Salzkottener Feste wie an dem Wochenende vom 22. bis 24. März 2013.

 

Unsere Gastgeber hat folgenden Programmablauf geplant:

 

Die Abfahrt des Reisebusses  ist für  Freitag, den 22. März 2013 um 8.00 Uhr vom Marktplatz Brüssow geplant. Etwa gegen 15.00 Uhr ist die Ankunft in Salzkotten. Dort werden die Mitreisenden bei Gastfamilien untergebracht. Anschließend ist ein NACHTWÄCHTERRUNDGANG mit Beate von Sobbe geplant. Bei einem Westfälischen Abend im Ackerbürgerhaus wird dieser Tag ausklingen.

 

Am Samstag, den 23.03.2013 werden wir die Stadt Detmold näher kennenlernen, speziell stehen eine Brauereibesichtigung incl. Mittagessen sowie das Kennenlernen des dortigen Freilichtmuseums oder ein Stadtbummel durch Detmold auf dem Programm.

In der Schützenstube der Sälzerhalle beginnen am Abend die Festlichkeiten anlässlich des 20. Jahrestages der Städtepartnerschaft Salzkotten – Brüssow.

 

Der Palmsonntag beginnt mit einem Gottesdienst und der offiziellen Eröffnung des Sälzerfestes. Zahlreiche Aktionen und Angebote warten in der Innenstadt auf die Besucher.

Gegen 17.00 Uhr ist die Rückreise geplant.

 

Einige Plätze sind  noch im Bus frei. Auskünfte über den genauen Ablauf und das Programm für das Wochenende bekommen sie im Haus der Begegnungen Zimmer 2 oder telefonisch im Amt Brüssow, bei Frau Wodrich-Laurent unter 039742/86033.

 

ANMELDUNGEN FÜR DIE FAHRT SIND KURZFRISTIG NOCH ABZUGEBEN !

 

Arbeitsgruppe Kultur                          Bürgermeister

A. Wodrich-Laurent                           M. Rakow

Foto zur Meldung: Einladung zum Sälzerfest und zu Feierlichkeiten
Foto: Einladung zum Sälzerfest und zu Feierlichkeiten

49. Brüssower Karneval "Hollywood in Brüssow"

(12.02.2013)

Schon am Nachmittag fanden sich die kleinen Elfen, Räuber, Ritter und Prinzessinnen ein, um in ausgelassener Stimmung zu tanzen, spielen und sich in ihren tollen Verkleidungen zu zeigen. Die Besucher konnten sich an dem bisher kleinsten, aber nicht schüchternen Kinderprinzenpaar beim Kinderkarneval erfreuen.

Beim Umzug wurde bei Schneetreiben und Wetterunbilden das alljährliche Rätselraten um das Prinzenpaar gelüftet. In diesem Jahr übernahmen seine Hoheit Stephanie Geister und Tobias Groms die Regentschaft.

 

Die abendlichen Programmpunkte brachten dann Stimmung  in den vollbesetzten Saal.

Zeremonienmeister Ronald Hanisch wusste das Verschwinden des Karnevalsankündigungsschildes am „Kieselberg“  in kluge und witzige Worte zu fassen und leitete gekonnt weiter durch das Programm.

Das Erscheinen des Elferats,  die „Polizeistreife in New York“ oder Pfarrer und Nonne, die „Ersatzteilvermittlung vom Gesundheitswesen“, das Männerballett, welche als Technobabys daherkam heizten das Publikum an.

Schlimm genug dann auch noch für zwei „gewisse Damen“ aus Hollywood, dass sie sich gerade nach Brüssow verirren und hier ein Hotel suchen  - so geschehen in dem Sketsch „Pretty Woman“, der Schüler mit seinen äußerst klugen Antworten auf die Fragen der Lehrer, das Sängerduo  Detlef und Egon mit ihrem sehnungsvollen „Ich war noch niemals in New York“ und wenn Nana Mouskouri nur mit Ökostrom singen wollte, brachten die Besucher im vollbesetzten Saal zum lachen und mitmachen. Die zündenden Tänze unserer Funken taten wie immer ihr Übriges.

Dank auch der Techniker, die alles mit ihrer passenden Musik und ihrer Geräuschkulisse untermalten, lief die Veranstaltung zur Zufriedenheit der Vereinsmitglieder und der Gäste der Veranstaltung.

 

Obwohl die Gaststätte „Zum Schwan“ nicht geöffnet hat, war es durch Frau Schack ermöglicht worden, Gaststätte und Saal für die Veranstaltung zu nutzen. Dafür ein Dankeschön. Ebenfalls danke an das Kollektiv der Gaststätte „Zum Schützenhaus“, welche die Versorgung übernommen hatte.

Foto zur Meldung: 49. Brüssower Karneval "Hollywood in Brüssow"
Foto: 49. Brüssower Karneval "Hollywood in Brüssow"

Ab 2013 wieder Sprechstunde des Bürgermeisters - Beginn ist in Bagemühl

(11.12.2012)

Am Samstag, den 19.01.2013  kommt Brüssows B